{"id":303,"date":"2017-05-10T19:53:36","date_gmt":"2017-05-10T17:53:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfarreiengemeinschaft-regenstauf.de\/?page_id=303"},"modified":"2023-01-19T14:25:42","modified_gmt":"2023-01-19T13:25:42","slug":"tod-und-trauer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pfarreiengemeinschaft-regenstauf.de\/index.php\/sakramente-seelsorge\/seelsorge\/tod-und-trauer\/","title":{"rendered":"Tod und Trauer"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Christliches Sterben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bei einem Trauerfall hilft Ihnen unser Pfarrteam<\/strong><br>Ist bei Ihnen jemand gestorben, um den Sie trauern oder dessen Beerdigung Sie vorzubereiten haben, dann k\u00f6nnen Sie sich jederzeit an unser Pfarramt (Tel. 09402\/1268) wenden. Unser Pfarrteam begleitet Sie gern in Ihrer Trauer. F\u00fcr Beerdigungen stehen Ihnen unsere Seelsorger und Seelsorgerinnen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der \u00dcberf\u00fchrung des Toten wird zur Aufbahrung in der Aussegnungshalle eine Aussegnungsfeier gehalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eucharistiefeier f\u00fcr den Verstorbenen (auch Requiem genannt) kommt eine besondere Bedeutung zu. In ihr gedenken wir des Todes und der Auferstehung des Herrn. In ihr sagen wir Dank f\u00fcr die Erl\u00f6sung und f\u00fcr unsere Hoffnung auf ewiges Leben. In ihr feiern wir das Opfer Christi und legen F\u00fcrbitte f\u00fcr den Verstorbenen ein. Am Tisch des Herrn wissen sich Christen mit ihren Verstorbenen verbunden. Die Osterkerze ist beim Requiem Sinnbild des Auferstandenen. So wird der Zusammenhang von Taufe, Sterben und Auferstehen der Gl\u00e4ubigen mit der Auferstehung Christi sichtbar gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>An Stelle des Requiem kann auch eine Auferstehungsfeier oder ein Wortgottesdienst gehalten werden. Hier stehen Lob und Dank f\u00fcr das Leben des Verstorbenen im Mittelpunkt. Die Osterkerze ist auch hier ein Sinnbild f\u00fcr die Auferstehung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Gottesdienst in der Kirche zieht die Trauergemeinde zur Aussegnungshalle. Dort verabschieden wir uns als Christen vom Verstorbenen, indem wir ihn Gott empfehlen. Wir tun es in der \u00dcberzeugung, dass wir mit dem Verstorbenen \u00fcber den Tod hinaus verbunden bleiben. Der Sarg wird mit Weihwasser besprengt. Es wird ein Psalm gebetet. Dann folgen Bittrufe f\u00fcr den Verstorbenen, bei denen die Gemeinde antwortet: &#8222;Erl\u00f6se ihn (sie), o Herr!&#8220; Anschlie\u00dfend begleiten die Trauernden den Sarg zum Grab.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun folgt die Beisetzung. Das Grab wird gesegnet. Wenn der Sarg ins Grab gesenkt ist, spricht der Geistliche das Schriftwort: &#8222;Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben&#8220; (Joh 11,25). Dann besprengt der Seelsorger den Sarg mit Weihwasser und spricht die Worte: &#8222;Im Wasser und im Heiligen Geist wurdest Du getauft. Der Herr vollende an Dir, was er in der Taufe begonnen hat.&#8220; Dann wirft er Erde auf den Sarg als Zeichen der Verg\u00e4nglichkeit allen Lebens. Als Ausdruck der Hoffnung macht er \u00fcber dem Grab ein Kreuzzeichen. F\u00fcrbitten f\u00fcr Lebende und Verstorbene und das gemeinsam gesprochene Vaterunser beschlie\u00dfen die Feier des christlichen Begr\u00e4bnisses.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Feierlichkeiten werden mit den Angeh\u00f6rigen abgesprochen und vorbereitet. Auf W\u00fcnsche der Angeh\u00f6rigen gehen unsere Seelsorger gerne ein. Die Termine der Aussegnungsfeier, des Rosenkranzgebetes und der Beerdigung werden in Absprache mit den Angeh\u00f6rigen vereinbart.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Geleit<\/strong><br>Es ist jemand gestorben, der Ihnen viel bedeutet. Vielleicht kam der Tod ganz pl\u00f6tzlich, und Sie k\u00f6nnen es noch gar nicht wahrhaben. Oder hatte sich das Ende schon vor Monaten angek\u00fcndigt in der Unerbittlichkeit einer unheilbaren Krankheit, begleitet von langsamer Auszehrung aller Lebenskr\u00e4fte? Die Wunde, die der Verlust gerissen hat, liegt offen. Noch k\u00f6nnen Sie sich nicht vorstellen, wie das Leben ohne den Verstorbenen weitergehen wird. Und doch m\u00fcssen Sie sich im Augenblick um so vieles k\u00fcmmern. Dabei erscheint angesichts des Schmerzes um den Verlust alles andere so nebens\u00e4chlich und unwesentlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Verwandte und Freunde suchen Sie zu tr\u00f6sten. Aber Sie merken vielleicht, dass manche Worte, die Sie h\u00f6ren und die Sie oft selber in \u00e4hnlicher Situation anderen gesagt haben, jetzt wenig Trost bringen, sondern eher ein Ausdruck der Verlegenheit sind. Was Sie sich w\u00fcnschen, ist jemand, der Ihnen in diesem Augenblick diskret und unaufdringlich zur Seite steht und hilft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir trauern nicht wie die, die keine Hoffnung haben<\/strong><br>Die Begegnung mit dem Tod l\u00e4sst keinen Menschen unber\u00fchrt. Beim Abschied von einem lieben Menschen, beim Verlust eines Angeh\u00f6rigen oder Freundes brechen Fragen auf, die im Alltag oft verdr\u00e4ngt werden. Angesichts des Todes entsteht Betroffenheit, der sich kaum jemand entziehen kann: Das Leben ist endlich, es hat eine Grenze. Was bedeutet diese Grenze? Ist sie Abbruch, endg\u00fcltiger Untergang, Zerst\u00f6rung, oder ist sie Durchgang, Verwandlung, Neubeginn? Was wird mit dem Verstorbenen sein? Welche Antwort gibt der christliche Glaube auf die Herausforderung des Todes? Die Heilige Schrift des Alten Testamentes ist lange Zeit sehr zur\u00fcckhaltend mit ihren Aussagen \u00fcber den Tod. Sie l\u00e4sst ihn in seiner Unbegreiflichkeit und Unfassbarkeit stehen, umfangen und getragen nur vom Glauben an den gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Sch\u00f6pfergott. Aus diesem Glauben w\u00e4chst mehr und mehr die \u00dcberzeugung: Gott ist uns treu auch \u00fcber den Tod hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Heilige Schrift des Neuen Testamentes stellt als gro\u00dfe Hoffnung eine neue Erfahrung und ein neues Bild in die Mitte: Die Auferstehung des Menschen mit Leib und Seele. Tiefster Grund dieser Hoffnung ist Jesus Christus. Er ist den Weg des Menschen gegangen bis zum Tod. Gott aber, der Sch\u00f6pfer und Herr des Lebens, hat ihn von den Toten auferweckt. Jesu Auferstehung bedeutet keine R\u00fcckkehr in das vorige Leben, auch keine Wiedergeburt, sondern Verwandlung in ein neues Leben, ewiges Angenommen- und Geliebt-Sein von Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Weil Jesus lebt, werden auch wir leben. Darum bekennen wir: Wir glauben an die Auferstehung des Fleisches und an das ewige Leben. Die Heilige Schrift spricht vom himmlischen Hochzeitsmahl, von der Freude, beim Herrn zu sein (vgl. 2 Kor 5,8), vom Schauen von Angesicht zu Angesicht, vom Leben in F\u00fclle &#8211; Bilder voll Hoffnung und Zuversicht. F\u00fcr viele hat sich diese Hoffnung schon erf\u00fcllt (Heilige) und von keinem Menschen hat die Kirche bisher gesagt, dass er sie endg\u00fcltig verfehlt hat. Der christliche Glaube verdr\u00e4ngt den Tod nicht; er verharmlost ihn nicht. Der Tod bedeutet Schmerz, Trennung, Abschied. Doch im Glauben an den auferstandenen Herrn trauern wir nicht &#8222;wie die anderen, die keine Hoffnung haben&#8220; (1 Thess 4,13).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christliches Sterben Bei einem Trauerfall hilft Ihnen unser PfarrteamIst bei Ihnen jemand gestorben, um den Sie trauern oder dessen Beerdigung Sie vorzubereiten haben, dann k\u00f6nnen Sie sich jederzeit an unser Pfarramt (Tel. 09402\/1268) wenden. Unser Pfarrteam begleitet Sie gern in Ihrer Trauer. F\u00fcr Beerdigungen stehen Ihnen unsere Seelsorger und Seelsorgerinnen zur Verf\u00fcgung. 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